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UNSERE GEGNER:


Die Schweiz: "Die Eidgenossen sind unsere ewigen Rivalen - ich hab` sehr gute Erinnerungen an die Schweiz, als wir sie bei der
Heim-WM `92 im Halbfinale besiegen konnten", freut sich LOK-Chef Ewald Humenberger auf das junge Team, das 2006
als Veranstalter bei der Heim-EM vertreten war.


Slowenien: Der schwerste Gegner: Dem Vize-Europameister von 2004 konnte unser Team in einem Pflichtspiel nur ein einziges
Mal einen Punkt abknöpfen - beim Remis in Traun. Dann folgte 2006 die Play-off-Pleite und zuletzt in Innsbruck gab`s einen Sieg
und eine Niederlage. Die Slowenen rücken mit vier Superstars an: Erfolgstrainer Noka Serdarusic, der mit THW Kiel elf deutsche
Titel und 2007 auch die Champions League gewinnen konnte, tritt erstmals als Teamchef in Linz in Erscheinung. Ales Pajovic,
zweifacher Champions-League Sieger mit Ciudad Real (06 und 08), 198cm großer linker Rückraumspieler. Vid Kavticnik:
Das ist jener Ex-Kieler, der mit seinem besten Freund, Welthandballer Nikola Karabatic, in diesem Sommer für insgesamt
1,5 Millionen Euro zu Montpellier wechselte. Uros Zorman (29), aktueller Champions League-Sieger von Ciudad Real.
Er ist ein 1,91 m großer Regisseur.


Die Ukraine: von 2000 bis 2006 waren die schwer zu beurteilenden Ukrainer für alle Europameisterschaften qualifiziert.
2001 war das Team von Kuschnirjuk WM-Siebenter. Österreich hat eine schmerzhafte Erinnerung: In Traun verloren
Szilagyi und Co. mit minus 17! In der heurigen EURO-Quali schlugen die Ukrainer den Olympiadritten Spanien zuhause.
Sergij Shelmenko ist der Star der Mannschaft, erreichte mit Saporoschje das Champions League-Viertelfinale und spielte
zuletzt bei den Rhein-Neckar-Löwen am rechten Aufbau. Jetzt wechselt er zu Medwedi, das von Großmeister
Vladimir Maximov trainiert wird.


DAGUR SIGURDSSON, Teamchef: "Die Gegner haben unsere Kragenweite, da können wir einige Dinge ausprobieren.
Ich wollte keinen Riesenkracher haben."


GERALD GABL, EURO-Manager: "Wir sollten die Ukraine und die Schweiz schlagen und uns mit Slowenien um den Turniersieg
matchen. Das wäre psychologisch enorm wichtig."

euro2010.at